Stefanie Hopp

Stilles Begehren

So geb mir Kraft
dieser Versuchung zu widerstehen
das Verlangen,
welches Schatten wirft,
zu ersticken
durch die altgewohnte Liebe
vergangener Tage

So lass es mich fassen,
das selig Glück beim Schopfe,
welches noch vor wenig Stunden,
mein Herz
am Anblick dir
belebte

Doch nun dringt Leuchten neuer Augen
sich mir in den starren Blick
lässt mich weichen von dem Pfade,
der gestern noch Erfüllung rief

So trotze der gefährlich Sünde,
die aus diesen Augen spricht
schüre mein stillwachsend Begehren,
deren Verlockung zu ergreifend ist

So halt mich fest am mir Bekanntem
verführ mich nicht zur schändlich Scham
reich mir die Hand in der die meine
schon länger sorglos leicht geharrt

So wag ich leis
nach jener fremden Haut zu gieren
wecke Gelüste tief in meiner Brust,
die ich auszureizen nur ersehn
scheinbar versag zu widerstehn

Schwankend zwischen zehrend Aug' und eigem Rausch
so zweifel ich
und wähne mich
windend in zügelloser Versuchung

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