Paul Rudolf Uhl
Schleudertrauma
Gestern - nach´m Dämmerschoppn
geh´ i´ zu da Waschmaschin´:
Wasch´n mecht i´ schnej mei´ Joppn,
mehra hob´ i´ ned im Sinn...
Mach´ as Türl auf - mecht se´ nei´ legn:
Hockt da Koller Jackl drin!
Muass i´ mi´ scho´ wieder aufregn;
merk´, dass i´ scho´ sauer bin:
Jackl hat am Mittwoch Waschdog
und ned heit, iatz schimpf´ i´ glei´!
Doch, bevor i´ noch a Wort sog,
langt er raus und ziahgt mi´ nei´...
Irgendwer hat dann no´ ei´gschoit´
d´Tromme´ draht sé, `s Wasser kimmt...
Klar, dass i´ mi´ bei eahm ei´hoit,
er bei mir ja aa´ - bestimmt!
“Jackl, huif ma, iatz werd`s drawi´-
denn - des is´ da Schleudergang!“
G´spiebm hätt´ i´ beinah´- so glaab i´,
- jednfoiss - war´s furchtbar lang!
Aufg´wacht bin i´ um hoib´ Neine
und i´ denk: “Nach vier, fünf Maß
draamst glei´ so an Schmarrn, du Heini!“
Doch i´ merk´, i´ bin tropfnass...
An da Tür duad oana leitn...
Jessas: - Komisch is´ des scho´:
Steht da Jackl an da Seitn,
hat mei´ nasse Joppn oo!.-...
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.12.2004.
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