Winfried Daus

So nicht !

Es ist auf Erden nicht zu klären,
Erwachsene, die keine sind -
sie sehen aus, als ob sie `s wären
und denken noch so wie ein Kind !

So laufen, auch nach Bundeswahlen,
`Parteigenossen-Gelder´ zu -
sie leiden dabei keine Qualen,
Neutralität (?) ist futsch im Nu !

Der Kanzler klaget ` leere Kassen ´
und Rentner könnt´ er nicht entlohnen,
auch Länder-Schulden sind erlassen
und oben drauf,  500Millionen ...

Das Volk vernimmt den Blödsinn wohl
und will es wütend wenden,
die Rentnerin blickt sorgenvoll -
fünf Euro tat sie spenden -

Wie das so war, in alten Tagen,
so ist es heute nimmer -
zu lange muss man sie ertrag´n,
vier Jahre werd´n es immer ...

winni


Warum liess man zuerst den ärmeren Leuten den Vortritt ihren letzten Euro zu spenden um dann mit
Protz in 500 Millionen-Höhe dem kleinen Mann zu zeigen, wie lächerlich seine Spende war ?
Sind die eigenen Leute im Lande nichts wert, siehe Rente und deren Erhöhung usw. usw. ??
Winfried Daus, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.01.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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