Robert Franke

Schlaf Ein, Schließ Die Augen

Schlaf ein, schließ die Augen, der Tag ist nun fern
Und geheimnisvoll dunkel ist unsre Nacht.
Der Mond zeigt uns den glitzernden Stern,
Der am Ende der Welt uns sanft leuchtend erwacht.

Schlaf ein, schließ die Augen, ergreif´ meine Hand,
Ich breite die Schwingen, der Wind trägt uns fort.
Das Ziel unsrer Reise ist unbekannt,
weder nah noch fern, weder Süd noch Nord.

Wir streifen die Felder und Wiesen so weit,
dein ehrlicher Wunsch, er hält uns im Flug,
umarm mich nur sanft, ich geb´ Sicherheit,
bewahr´ dich vor Nebel, Irrlicht und Trug.

Ein schnell´ Flügelschlag und wir steigen empor.
Die Bäume sind winzig, wenn du runter schaust.
Dem Eiswind im Haar, hoch vorm Wolkentor,
bin ich dir jetzt treu, wenn du mir vertraust.

Schlaf ein, schließ die Augen, der Tag ist nun fern
Und geheimnisvoll dunkel ist unsre Nacht.
Der Mond zeigt uns den glitzernden Stern,
Der am Ende der Welt uns sanft leuchtend erwacht.

Schlaf ein, schließ die Augen, ergreif´ meine Hand,
Ich breite die Schwingen, der Wind trägt uns fort.
Das Ziel unsrer Reise ist unbekannt,
weder nah noch fern, weder Süd noch Nord.

(Bis 11.10.2004 geschrieben)

An diesem Lied klebt viel Herzblut. Die Melodie dazu habe ich mir zwar selbst ausgedacht, aber nie aufgeschrieben, denn erstens beherrsche ich die Notenlehre nicht und zweitens ist sie eh in mein Herz eingebrannt.
Das Lied habe ich meiner zweiten Liebe geschrieben, aber bereits in Zeiten, in denen leider ihre Liebe starb und ich zurück blieb, um darüber nachzudenken. Sie hat es also nie gehört.
Wenn es euch ein kleines bisschen träumen lässt, so hat es wenigstens noch einen Sinn.
Robert Franke, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.02.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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