Robert Franke

Das Mädchen

Vor mir steht ein Mädchen und mustert mich erwartend, um der Worte meinerselbst zu harren
Hätt ich keinen Text geschrieben, den zu lernen ich mich zwingen musste,
würde ich nur voller Sympathie in ihre blauen Augen starren,
denn meine Seele hängt an diesem Augenblick, als ob ich es nicht wusste,
dass in genau diesem Augenblick mein Mut mir in den Schuhen hängt,
dass in genau diesem Augenblick mein Kopf nur an genau dieses Mädchen denkt
und in genau diesem Augenblick mein Gefühl mir neue Hoffnung schenkt,
dass in genau diesem Augenblick mein Herzschlag meine Schritte lenkt,
woher sollte ich denn ahnen, dass dieses Mädchen, welches vor mir steht,
auch nur ein einzges mal geküsst, mir nicht mehr aus dem Geiste geht,
Haut, wie sie Hände nur erkennen, die jemals Samt erspührten,
Lippen rot, so unbeschreiblich weich, die meine einst so warm berührten,
Gib bitte mir ein Lächeln, nur ein sanftes Lächeln, dass wie von Wunderhand,
mit seinem Charme und Güte, den steinig Weg zu meinem Herzen fand,
Gib bitte mir nur einen einzgen Blick deiner Augensterne, der Zuversicht verspricht,
bitte gib mir etwas Licht, erhelle meine Sicht, auf dass sie klar und rein
durch alle Schatten meiner Zweifel und Ängste hindurch bricht,
bitte oh berühre mich und lass mich wieder hoch hinauf in andren Sphären fliegen
bitte lass es wahr sein, sei mein kleines Licht und lasse Liebe siegen
man könnte einfach fortgehen und in trister Agonie sein eignes Leben leben
doch bin ich mir schon lange sicher, ich weiß es doch tief in mir eben
es wird wohl kaum je wieder einen so wundervollen Menschen wie du es bist geben
du bist zwar nicht perfekt, das ist wohl niemand auf der Welt
doch gab es kaum ein Mädchen, das mich die ganze Zeit wie du in Atem hält
lass mich dein Glückstern sein, dein Begleiter durch die Nacht,
dein glühend Herzenstein, deines Stückes Hauptfigur,
der über dich zu jeder Zeit, an jedem Ort mit wachen Augen wacht,
der dir sein Herz verspricht und leistet ein Versprechen, einen Schwur
dir treu zu sein, solange uns zwei Feuer hellauf gemeinsam brennen
es sind drei kleine Worte, doch ist es schwer, sie nur zu nennen,
bitte lass das Feuer nicht zum Erlischen kommen, es liegt an dir, ganz wesentlich
ich für meinen Teil wiederhole zum letzen Mal meine Worte: C******, ich liebe dich!

(01.05.2004)

Das Gedicht habe ich meiner zweiten Liebe auswendig vorgetragen. Es war zwar erfolglos, hat ihr aber gefallen. Ein Trost in schwerer Zeit.
Ihr Name in der letzten Zeile ist mit "*" unkenntlich gemacht.
Robert Franke, Anmerkung zum Gedicht

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