Daniel Behr

Schmerzen der Unendlichkeit

                                                      
 
Ich liege nun hier, alleine auf dem Bett,
denke nach, fang an zu krübeln,
nicht zu wissen, was mach ich falsch,
zerfrisst mich der Schmerz von Innen.
 
In unseren heimischen Wänden, ein Paradies,
doch Jenseits dieser Mauern herrscht Korruption,
ja, Korruption, und die Gewohnheit holt uns ein,
der Alltag verschlingt das Besondere, als wäre es unscheinbar.
 
Sind uns so nah im Paradies, doch ist es Fassade,
eine Fassade so stark und mächtig, und doch schön,
fühle mich wohl in ihrem Schutze,
ist sie doch nur ein Schein.
 
Streicheln uns sanft, geben uns völlig hin,
vertrauen einander, unser Gegenüber, keine Menschheit,
wollen uns entwickeln, eigene Meinungen bilden,
und dabei den anderen lernen zu verstehen.
 
Doch fiel der schwarze Schleier, machte den Tag zur Nacht,
find allein nicht mehr zurück, habe Angst,
Angst vor der Zukunft, was wird sie mir bringen,
Ängste und Sorgen zerreißen mein blutendes Herz.
 
Stehe vor der Klagemauer, alle strömen auf mich ein,
völlig zerschnitten von scharfen Klingen,
sinke ich nun zu Boden und frage Dich:
„Warum lässt Du das zu?“, bin hilflos, fühle mich tot!!!
 
Meine Welt bleibt nun an mir kleben, ich bin allein,
schwer, das zu sagen, da ich meinen Deckel fand,
im Herzen wird die Rose blühen und niemand darf sie berühren,
du allein, mit Verstand und Herz, denn sie gehört Dir!!!
 
 
D. B.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.03.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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