Oliver Vogel

Isoliert

Ich gehe durch die Straßen

Und frage mich nach dem Sinn meines Daseins

Viele Jahre schon sind vergangen

Seit dem Zeitpunkt, an dem sich alles veränderte

Mit einem Schlag wurde mein Leben genommen

Und mir zugleich ein anderes gegeben

 

Doch dieses jetzige Leben ist keines….

 

Ich kann nicht lieben

Kann nicht weinen

Bin dazu verdammt

Im Dunkeln zu verweilen

Kann keinen Sonnenaufgang mehr beobachten

Denn dies wäre mein endgültiger Tod

Ich brauche Blut

Wie Menschen das Brot

 

Gefühle sind mir fremd

Hab vergessen wie es war

Sehe aus wie 20,

Bin aber schon 70 Jahr

Ich altere nicht mehr

Ich bin unsterblich

Bin isoliert

Gefangen in einem Käfig

 

Dieser Käfig, es ist mein Körper

Die Seele nur noch halb menschlich

Der Rest ist ein Tier

 

Habe übernatürliche Kräfte

Doch diese machen mich nicht glücklich

Bin ein Künstler im Verführen

Aber ohne Liebe ist es für mich nicht nützlich

Kann schnell rennen

Habe übermenschliche Körperkraft

Bin sehr geschickt

Es ist aber eher für mich eine Last

 

Will endlich frei sein

Möchte so nicht mehr sein

 

Die Sonne geht auf

Ich sollte jetzt gehen

Doch ich bleibe wo ich bin

Bleibe hier stehen

Noch ein letzter Sonnenaufgang

Und den möchte ich sehen
 

Danach ist es vorbei

Und von mir bleibt nur Asche

Ich kann nicht mehr sein

Da ich es zu sehr hasse

In der Hoffnung

Meine Seele ist dann endlich frei

Ich sehe die ersten Sonnenstrahlen

Und sage der Welt Goodbye…

Das Neueste aus meiner Feder. Thematik hier dürfte klar sein: Vampire.Oliver Vogel, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.04.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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