Stergios Stavropoulos

An die Ewigkeit

Chimären hab ich überlebt
ohne Bellerophon zu heißen
und nun mein Herz ist wonach's strebt
Dich mit dem Poem zu preißen!
 
Augen habe ich geöffnet
und mit Staunen leicht gefüllt
und Dein Herz hab ich geöffnet
und mit Wärme leicht umhüllt.
 
Ratten schob ich aus dem Lande,
ich verbannd sie, wie es heißt,
aber Dich damals am Strande
wollt' ich küssen guter Geist.
 
Oligarchisch giert mein Streben
nach ´nem Kusse Deiner Lippen.
Was würd ich nur darum geben
würden sie nur meine tippen!
 
Liebe wünscht ich mir im Herzen,
um Deine Liebe kämpft ich sehr,
Liebe brennend; Feuerkerzen;
was wünscht sich ein Mann nur mehr?
 
Insignien schenkt Dir das Herz mein
und wünscht sie nicht zurück!
"Gierig nach Dir und nicht nach Wein!",
denk' ich und erhoff' mein Glück.
 
Niemand, glaub mir schöne Frau,
wird aus Deinem Denken mich verbannen.
Selbst als dann ich alt und grau
bleibt mein' Liebe grüne Tannen.
 
Engel schob ich einst zur Seite
um für Dich ein ewig dichten.
Blicke Ferne in die Weite;
lass Dein Herz sich zu mir richten! 

"Liebe und Ehre. - Die Liebe begehrt, die Furcht meidet. Daran liegt es, dass man nicht zugleich von derselben Person wenigstens in dem selben Zeitraume, geliebt und geehrt werden kann. Denn der Ehrende erkennt die Macht an, das heißt er fürchtet sie: sein Zustand ist Ehr-furcht. Die Liebe aber erkennt keine Macht an, Nichts was trennt, abhebt, über- und unterordnet. Weil sie nicht ehrt, so sind ehrsüchtige Menschen insgeheim oder öffentlich gegen das Geliebtwerden widerspänstig." (FRIEDRICH NIETZSCHE 1878, S. 343)Stergios Stavropoulos, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.04.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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