Uli Garschagen

Zwischen Sommer und Herbst

Der Abend,
des Sommers letzter.
Heiß begehrt
für schnellen Herzschlag.
Lau die Nacht und
reich die Zärtlichkeit

Der Abend,
des Sommers letzter.
Leicht besohlt
in dieses Gefühl.
Lau die Nacht und
arm nun der Sommer.

Der Abend,
des Sommers letzter.
Reizend besetzt
durch deine Augen.
Lau die Nacht und
schlaflos gen Morgen.

Der Morgen,
des Herbstes erster.
Munter erwacht,
welch blauer Himmel.
Rasant der Morgen und
welch Hüftschwung vorm Spiegel

Der Morgen,
des Herbstes erster.
Wach gestrandet,
durch deine gestrigen Hände
strahlend die Sonne
dem Tag nun entgegen.

Der Morgen,
des Herbstes erster.
Leicht verliebt,
deine Hände, dein Streicheln am Abend,
prickelnd das Wasser im Gesicht
Der Abend, es war doch kein Traum?

Der Tag ,
des Herbstes erster.
Köstlich gedankt
sei deinen Küssen
schwebende Blätter, es ist nun Herbst.
Der Sommer vergangen, vor Stunden nur.

Der Abend,
des Herbstes erster.
Lechzend verbracht
Die Stunden des Tages.
Lass´ uns noch nicht von Liebe reden,
uns jedoch gerne erinnern,
an den letzten Sommertag.

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