erwacht
noch vor dem ersten Sonnenstrahl
aus einem schönem Traum heraus
erwacht
ja so liege ich nur nackt
in meinem Bett, in weichen Federn
und Dir zur Seite, doch bitte bleibe
denn ich liege nur nackt
und entblößt wie ein Kind vor Dir
so schenke mir
einen ersten Kuß, Deinen Atem, jetzt und hier
heiße, feuchte, süße Lippen hinterlassen eine Spur der Gier
von einem mir Lust spendendem, ganz wilden Tier
in Dir
will ich mich verlieren
Deine Augen, ja so blau, mit meiner Zunge nun verzieren
so lausche auch dem Flüstern all der Worte
wenn meine Stimme gar still und leise über Deinem Ohr
ganz sanft nur schwebt hervor
habe keine Angst
und las Dich fallen, sei sicher, frei
denn ich, nur ich bin jetzt für Dich da
und Du, nur Du wirst mich lieben, ist doch klar
wie wunderbar
schön
Dein Anblick im ersten Morgenlicht
über mir, ich unter Dir,
liegend, tanzend, schreiend
zwei Körper, die eng umschlungen
leidenschaftlich nur folgen dem Triebe, so ungezwungen
Sanftheit und Begierde
ganz tief, ganz fest, in Dich hinen
laß mich dringen, laß mich stoßen
Lustschweiß und Extase
für Dich und mich
bewahre
in Dir
in mir
jetzt und hier
all die Gier,nur die Gier
jetzt und hier
in mir,
in Dir
ein Tier
...