Larissa Lamadé
Kalte Liebe
Wohin sind nur die Tage entschwunden, an denen
unsere Liebe das Eis unserer Herzen schmolz?
Warum sind die süßen Küsse jener Nächte
nur noch ein leerer Klang in der Kälte?
Warum sind deine Berührungen so steif geworden
als wäre es eine Qual meine Haut zu berühren?
Warum ist dein Blick so starr und voller Zorn
als hätte ich dir deine Unschuld geraubt?
Warum hast du aufgehört meinen Namen zu flüstern,
der dich doch immer in den süßen Schlaf wog?
Warum sind deine Worte so hohl geworden
als hätte ich ihnen den schönen Klang gestohlen?
Wohin sind die tröstenden Worte entflohen,
bei denen ich meine Trauer so schnell verlor?
Warum umarmst du mich nicht mehr so wie an den ersten
Frühlingstagen, als der Duft der Blüten uns liebkoste?
Warum stirbt die Sommerblüte unserer Liebe
so leidend im kalten Wind?
Ist etwa der Winter über uns hereingebrochen
und lässt unsere Herzen, wie einst, gefrieren?
Doch wie könnte mein Herz gefrieren wenn
das Feuer in ihm so leidenschaftlich brennt.
Wie sehr sehnen sich doch meine Lippen nach deinem zarten Kuss.
Doch sind sie längst kalt geworden, im eisigen Wind?
Wie konnte ich dich nur ziehen lassen,
dich gehen lassen in die kalte Nacht,
die dir sämtliche Wärme raubte, Tag für Tag.
Um deine Liebe beraubt hat mich die Kälte und doch,
wie könnte ich in den Kampf ziehen ohne dich?
Wie süß unsere Träume doch waren, wie süß war doch ihr Klang,
doch die Kälte hat uns sie genommen und wir sind in ihr gefangen.
Wie schon zuvor gefriert mein Herz und alles ist verloren.
Unsere Liebe ist bereits gefroren...
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.05.2005.
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