Michael Haaga

Pech gehabt!

Am Waldesrande, da lagen zwei Hasen,
die ließen sich dort vom Fuchs Einen blasen.
Der Fuchs kriegte Hunger, da war es zu spät,
denn er war seit Monaten schon auf Diät.
Als er sie gefressen, dreht er sich 'nen Joint,
hinzu trat der Maulwurf, denn er war sein Freund.
Sie rauchten wie irre, bald waren sie hei,
doch da war es auch mit der Freundschaft vorbei.
Der Fuchs rauchte weiter, und voll war sein Bauch.
Bald brach er zusammen, empor stieg der Rauch.
Ein lustiges Feuer, und es roch nach Grill,
die anderen Tiere, sie warteten still.
Als es dann erloschen, das Feuerchen fein,
erhob sich ein Raunen in Holz und Gestein.
Die Tiere des Waldes, sie eilten herbei,
der Hirsch vorne weg mit spitzem Gewei.
Es krachte und knackte, der Braten war offen,
als Alle gefressen, war'n sie wie besoffen.
Die Wirkung des Rauchkrauts war wirklich enorm,
die Waldesbewohner, sie waren in Form.
Drum merkt Euch, Ihr Lieben, passt auf was Ihr esst,
und wehn Ihr Euch ladet, zu Euerem Fest.
Am Besten Ihr rauchet und esset allein,
und lasset vor Allem das Blasen sein! 
  
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.08.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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