Wilfried Claus

Hörst flüstern den Wind

Hörst flüstern den Wind,
wenn er mächtige Baumarme wiegt,
erzählt...
wo verborgen sind,
Plätze die keiner sieht,
Gräser hoch schon sind,
voraus
am heimlichen Wege liegen,
siehst rastlos eilen den Wind,
öffnend zur Seit sie biegen...

weht sacht dein Haar
streicht sanft,
dein Gesicht
seine Hand,
kann sein -
dass ich
und der Wind,
dieselben sind.


Still hält der Wind -
hinter dem Heckenstrauch,
hat dich umfangen,
kosender Sommerhauch,
still hält der Wind -
nahend sich neigend,
behutsam berührend
tanzender Reigen,
Augen schließen...
sehen weit...
Augenblicks
Glückseligkeit -

weht sacht dein Haar
streicht sanft,
Dein Gesicht
seine Hand,
kann sein -
dass ich
und der Wind,
dieselben sind.


Hörst Du wieder den Wind,
wenn er mächtige Baumarme wiegt,
flüsternd raunen,
wo wir denn wären,
ihn fragen hören,
wo er uns find.
Lausch dem Windsang Du,
den Augenblick zu,
Dein Freud lachend Gesicht,
heb dem Wind entgegen,

weht sacht Dein Haar
streicht sanft,
Dein Gesicht
seine Hand,
kann sein -
dass ich
und der Wind,
dieselben sind.

die - sel - ben - sind


© Wilfried Claus


Anmerkung

Wenn ich den Computer einschalte, geh ich oft auf die >melhorn.de -Seite und oft auf die e-stories Gedichte-Seite - prinzipiell gefallen mir alle, viele davon mehr, und viele sehr.

Dieses Gedicht von mir - ich dachte jetzt ich tu ich es mal rein - gefällt mir selbst auch recht gut. Und hoffentlich gefällt es jemand anders auch noch.

Ich habe es vertont und es ist jetzt, wie ich finde, ein recht schönes Lied. Jedenfalls gefällt es mir besser als so manche „professionelle“ Trallala Lieder.

Die Lieder und Texte von Milva und Nana Mouskouri haben mir immer gefallen.
Nana Mouskouri habe ich aus meiner Wertschätzung gestrichen, nachdem mir bekannt wurde, dass die steuerflüchtige Griechin ihren Wohnsitz in der Schweiz hat.

Und, typisches Journalisten-Geschwätz – zur „Weltbürgerin“ schrieben sie die Steuerflüchtige.

Seit mir ihre persönliche Steuerflüchtigkeit bewusst ist, sind mir ihre Texte und Lieder gründlichst verdorben.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.08.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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