Harald Haider

Winterruhe

Sieh’ hinaus, ruhig liegt sie da,
die Welt um dich, in dichtem Weiß,
die heimeligste Zeit des Jahres ist ganz nah,
draußen ist es kalt, doch in unseren Herzen richtig heiß.
Wie die dicken Flocken langsam vom Himmel fallen,
die Kinder mit Schlitten und Bob im Schnee rumtollen.
Wenn die bekannten Lieder von Weihnacht von allen Seiten hallen,
dann muss man diesem Zauber begeistert einfach Tribut zollen.
Man kommt sich vor wie im Bilderbuch,
Landschaften, gemalt von der Natur.
Von überall kommt süßer Keksgeruch,
man genießt die Weihnachtszeit pur.
Für mich eine wunderbare Zeit, voller Zauber, Vorfreude und Magie,
viel mehr als einfach nur eine Jahreszeit.
Diese Gefühle, dieses Kribbeln im Herzen, immer mit von der Partie.
Es stimmt, Weihnachten ist nicht mehr weit.
Kinderherzen wärmen schon jetzt, ihre Augen glänzen jeden Tag,
die Vorfreude auf den 24. ist riesengroß.
Dass das Christkind auch schöne Geschenke und Glück bringen mag,
diese Emotionen sind einfach nur famos.
Doch nicht nur die Kinder, sondern auch alle anderen auf diese Erde
Haben in dieser Zeit nur eine einzige Bitte, einen festen Gedanken.
dass für sie das Weihnachtsfest ein wunderschönes Erlebnis werde,
ohne Tränen des Leids, ohne Streit, Stress und ohne Zanken.
Diese Zeit ist mit nichts im restlichen Jahr zu vergleichen,
nichts verbindet die Menschen so wie jetzt.
Seht ihr nicht dieses eindeutige Zeichen,
das ist, was man so an Weihnachten schätzt.
Auf diesem Wege möchte ich sagen,
seid nett zueinander, habt eure Liebsten gern,
denn mit ihnen braucht ihr nie zu verzagen,
für euch alle leuchtet zu Weihnachten ganz hell der Stern.
Lasst euch verzaubern von dieser Stille,
von all diesem Anblick um euch herum.
In diesen Tagen wird gebrochen auch der härteste Wille,
bleibt auch der größte Griesgram nicht mehr stumm.
So beende ich jetzt dieses Gedicht und bewundere das Bild um mich,
still und innig liegt sie da, unsere große Welt.
Die Leute halten zusammen, schauen nicht nur auf sich,
diese Schönheit, ist, was mir so an dem Jetzt gefällt.
 

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Als junges Mädchen erfand ich schon lustige Geschichten, die ich meiner Nichte erzählte. Meine Dichterei geriet in Vergessenheit, erst meine Kinder Walter und Beatrix gaben mir, durch ihren herzigen Kindermund die Idee wieder zu schreiben.
Wie sie sehen, ging meine Phantasie mit mir durch und etliche Gedichtbände kamen raus. Ich hoffe auch sie finden das Eine oder Andere, worüber sie lächeln können. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht ihre Margit.

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