Werner Malkowski

Schenkst DU mir dein JETZT ?

                          Da stehst du
                          stumm und schön
                          Dein Blick dein Lächeln
                          mir zugewandt

                          Schmerzen deiner Vergangenheit
                          gelebte schlechte Träume
                          und die erlebten guten Wellenzeiten
                          eben Leben im Vorruhestand

                          Deine stummen Tränen
                          Im Spiel der Alltagsqualen
                          gabst du ihm 
                          sein vermeintliches Recht

                          An der Lichtung der Melodien
                          traf ich dich
                          Mein Herz flimmerte wild
                          Meine Ängste spielten Verstecken
                          Wir tanzten lustvoll 
                           in unserem Karussell 

                          Du schenktest mir dein 
                          Jetzt
                          wühltest dich in meine Seele
                          Zielsicher und bezaubernd

                          Orkanböen in meinem Gefühl
                          Endlich
                          Wissen was Leben bedeutet
                          Sekunde um Sekunde

                          Als er deinen Namen rief
                          musstest du gehen
 
                          Entsetzt verstummt dein Schrei
                          Hilflosigkeit
                          an den eisig kalten Wänden
                          Fang mich
                          schreien deine Blicke
                          Gegenwart und Vergangenheit
                          schauen die Zukunft an

                          Du fällst zu schnell
                          Ich bin nicht dort unten
                          und werde nicht da sein 
                          vielleicht nie hinkommen
                          um zu fangen 
                          oder zu retten

                          Wir werden allein sein
                          Ja auch er
                          Vielleicht sterben in dieser Dunkelheit

                          Und ich werde hier sitzen
                          auf meiner Insel
                          zusehen
                          vielleicht weinen
                          oder lügend lachen

                          Gebundene Hände flehen
                          schreiend
                          Bitte lasse uns leben
                          Jetzt

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.09.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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