Karl-Heinz Fricke
Fraeulein Soldat
Frauen mit dem Gewehr in der Hand
hat man Flintenweiber genannt.
Sie ebneten sich ihre Wege,
ihr Wehrdienst ist nun gang und gäbe.
Was einst nur Männersache war,
ist heutzutage nicht mehr klar,
denn das weibliche Geschlecht
beansprucht jetzt das gleiche Recht.
Sie gehen freiwillig in die Armee
und finden das Leben dort ganz okay.
Sie werden geschliffen und gedrillt,
zusammengestaucht und gegrillt.
Nur muss der Spieß sehr vorsichtig sein,
Seine Sprache muss ganz sauber sein.
"Alte Säcke" und "Ärsche" gibt es nicht mehr,
man zöge ihn gleich aus dem Verkehr.
In Kriegszeiten opfern die mutigen Weiber
unerschrocken ihre zarten Leiber.
Sie sind nicht gekleidet in Samt und Seiden
und von Männern nicht zu unterscheiden.
Man sagt, sie verstehn ihre Sache
ob an der Front oder auf Wache.
Ach, die liebe Emanzipation
macht aus der Frau den Heldensohn.
Karl-Heinz Fricke 09.10.2005
Anmerkung: Ich begrüße die Emanzipation. Die Frauen haben das gleiche Recht.
Allerdings sollten Frauen weder Soldat noch Polizist sein.
Vorheriger TitelNächster Titel
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Karl-Heinz Fricke).
Der Beitrag wurde von Karl-Heinz Fricke auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.10.2005.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).