Manfred Pöter

Der Urlaubsspeck

Vor jedem Urlaub steht parat
auf dem Mittagstisch Salat,
Joghurt, Milch, als letzer Schrei
für mich ein hartgekochtes Ei.
 
Ich glaube schon und auch klar denke,
dass ich den Magen mir verrenke.
Mit abends Quark und Knäckebrot,
seh`ich vor mir Gevatter Tod.
 
Schon Wochen vor der Urlaubsreise,
ernährungstechnisch ich entgleise,
damit der Körper unter Last
am Anfang in die Hose passt.
 
Halbpension ist angezeigt.
Das Urlaubsgeld wird jetzt vergeigt
mit Rotwein, Williams und Grappa,
das ist so richtig was für Papa.
 
Drei Kilo hab` ich abgenommen,
erkenn`die Zahl nur halb verschwommen,
denn bevor den Urlaub ich beginne,
schwinden mir schon mal die Sinne.
 
Nun, weil ich sie immer preise,
beginnt die langersehnte Reise
mit Buffet schon in der Früh
und Abends das Fünf-Gang-Menü.
 
Da lacht das Herz, es hüpft die Seele,
weil ich den ganzen Körper quäle,
doch sei gesagt, dass ich mich plage,
wenn der Berg ruft mich am Tage.
 
Genieß` im Wechsel Berge-Essen
und hab`das Altgewicht vergessen.
Wiege ich vielleicht schon mehr,
weil das Atmen mir fällt schwer?
 
Die Tage sind zu schnell verflogen,
es wird zuhause erst gewogen.
Das weiß ich heute schon genau,
nur Quark serviert mir meine Frau.
 
Sie malträtiert ein Vierteljahr,
was auch nicht ganz so pralle war.
So kam ich wieder in die Spur
und esse nun die Hälfte nur.

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