Larissa Lamadé
Totes Kind
Wie glücklich wir doch waren
als unsere Liebe geboren wurde.
Wir hielten es in unseren Armen,
liebkosten es und sahen uns
einander in die strahlenden Augen.
Wie sehr wir unsere Liebe doch liebten,
wie sehr wir daran hingen
und wie wir uns versprachen,
es niemals wieder herzugeben.
An ihrem Höhepunkt begann
die Liebe zu laufen
und schloss uns fest in ihre Arme.
Doch der Tod näherte sich auf leisen Sohlen
und vergiftete unsere Liebe, unser Kind.
So starb es Tag für Tag ein wenig mehr.
Eines Tages lag unsere Liebe tot
in unseren Armen,
wie sehr wir doch versuchten es zum Leben
zu erwecken.
Doch es war schon zu kalt geworden.
So trugen wir unsere Liebe, unser Kind,
zu Grabe und konnten einander
nie wieder in die Augen sehen.
So verschwand es unter der dunklen, kalten
Erde und ließ mich allein zurück.
Mein totes Kind...
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.11.2005.
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