Ursula Klee

"Hallowien"

"Hallowien"
 
Die Welt ist gruselig genug.
Wer braucht da Halloween?
Als Greuelmonster sieht im Zug
man die Gespenster ziehn.
 
Sie sind gar hässlich anzuschauen,
doch gut läuft das Geschäft,
mit Horror und dem Gruselgrauen.
Amerika wird nachgeäfft.
 
Die Lust an Greuelbildern
scheint mir erschreckend groß!
Wer kann denn da noch filtern,
was echt, was Maske bloß?
 
So folgt die breite Masse
der Werbung für das Grauen
und füllt manch leere Kasse;
will Absicht nicht durchschauen.
 
Wer hat darüber nachgedacht,
was dieser faule Zauber,
mit zarten Kinderseelen macht?
Mich überläuft ein Schauder...
 
Ursula Klee
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ursula Klee).
Der Beitrag wurde von Ursula Klee auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.11.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Die Autorin:

  Ursula Klee als Lieblingsautorin markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Poèmes de café: Gedichte – Fotos – Streifzüge von Bernhard W. Rahe



Der Café-Besuch eines Literaten, vielleicht bei einem Cappuccino oder Café crème und einer ordentlich recherchierten Zeitung, wird zu einem Highlight, sollten sich originelle Gedanken hinzugesellen. Die zweite Bestellung ist an den Ober herangetragen, die Blätter der Gazette nach und nach umgeschlagen. Der Erzähler sitzt mit nachdenklicher Miene am Tisch. Er wartet. Während Kaffeedüfte ihn umschmeicheln, kommen die ersten Gedanken. Textfragmente, Bilder und Überlegungen nehmen zögerlich ihren Platz ein. Diese Gefährten sind wenig gesprächig, aber nicht selten beflügelnd, also genau der passende Augenblick für ein Sinngedicht. Ein kleines kompaktes Textfragment, aus zwölf Zeilen nur. In diesem Moment bin ich derjenige, der dort am Tisch sitzt, Papier und Stift aus der Tasche hervorholt. Der mit Glück einen guten Fang aus dem Meer der Worte an Land zieht. Die Gedichte in diesem Buch sind in Cafés entstanden. Oftmals launige Erträge aus zahlreichen Streifzügen durch unsere vielschichtige Alltagswelt. Die korrespondierenden Fotos geben den Versen ein bildhaftes, erzählerisches Gegen- und Gleichgewicht.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (3)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Aktuelles" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Ursula Klee

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Wahrheitsliebe von Ursula Klee (Ratschlag)
Stuttgart von Karl-Heinz Fricke (Aktuelles)
GRAUES HAAR von Christine Wolny (Gedanken)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen