Manfred Pöter

Weihnachten kommt immer so plötzlich

In manchem Alter kann man`s wagen,
sich zu  erfreun an Kindertagen,
als Weihnachten mit wenig Geld
von Herzen kam in unsere Welt.
 
Es wurde gebastelt, die Plätzchen gebacken,
in Ruhe, kaum einen Termin im Nacken,
im Kreis der Familie, mit Hausmusik
einen Monat lang Weihnachten, Stück für Stück.
 
Es folgte nun der nächste Beweis,
der Dezember umhüllt sich mit strahlendem Weiß;
die Weiher fror`n zu und Kinder zuhauf,
erfreuten sich am Schlittschuhlauf.
 
Großvater mit grauem Haar, dem lichten,
erzählte uns Kindern Weihnachtsgeschichten
vorm Schlafengehen, zur Ruhe der Nacht
und am Himmel hielten die Sterne Wacht.
 
Auch der Nikolaus beschwerte uns schon,
falls artig wir, mit sonorigem Ton
und wenn nicht, griff spontan der Gute
drohend nach hinten zu seiner Rute.
 
Der Dezember hat sich stark gewandelt
es wird gefeilscht, umworben, gehandelt
und plötzlich steht vor uns das Fest aller Feste.
Was nun, ist verreisen vielleicht das beste?
 
Die Vorfreude war`s, die wir Kinder schätzten,
Ruhe, Besinnung, sahen keinen Gehetzten.
Heute hält kein Engel mehr Wacht,
nur Hektik, denn Weihnachten kommt über Nacht!?

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