Anette Esposito

Weihnachtszauber

 

Spürst du den Zauber der weihnachtlich’ Zeit,

der jährlich die Menschen erweckt,

wie Sphärenmusik voller Heimlichkeit

sich sehnend in Herzen versteckt?

 

Sieh in die Augen vom Kindergesicht

die strahlen in glänzendem Glück,

wenn stumm sie verharren vor Kerzenlicht,

das warm sich verzehrt Stück um Stück?

 

Stumm liegt die Pracht weißer Winteridyll’

die eiskalt den Boden bedeckt.

Mit wehenden Lüften schleicht leise und still

ein Duft, der nach Weihnachten schmeckt.

 

Glockengeläut tönt vom Kirchturme fein,

das weit in der Ferne verstummt.

Schlummernd ruh’n Wiesen, Wald und Gestein,

in glitzerndem Flair eingemummt.

 

Froh klingen Lieder vom Christkinde auch,

das unterm Tannenbaum schweigt,

der, zierend geschmückt in weihnachtlich’ Brauch,

sich andachtsvoll vor ihm verneigt.

 

Keimender Friede durchwandert die Zeit,

Erinn’rung an Kindheit erwacht.

Siegreiche Hoffnung in festlichem Kleid

träumt von der heiligen Nacht.

 

Geblieben sind all deine sehnenden Träume,

die du geträumt hast als Kind,

wie scheintote Wurzeln uralter Bäume,

die längst jedoch abgeholzt sind.

~~Ae~~

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.11.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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