S. Lang

Was Pferde wirklich sind und wie es dazu kam..

Als der Engel auf die Erde kam,
Sahen ihn alle bewundernd und
voller Neid und Gram,
denn niemand  sah seine Wund'.
 
Der Engel war gefallen,
denn er war verantwortlich gemacht,
für einen Stern, der herabgefallen,
Aus dem Tag machte finstre Nacht.
 
Da es Nacht war,
als er kam, waren die Menschen erstaunt,
und überwältigt war,
die Menge, die da raunt.
 
Niemand hatte je zuvor,
einen Engel gesehn,
noch gehört den Engelschor,
der sang, als der Engel musste gehn.
 
Dieser Engel sah sich um
und stellte fest, dass der Himmel
mit dem ganzen Drumherum,
viel besser ist, als dieser Rummel.
 
Seltsam, dachte er,
warum starren die denn so?
Hatte man noch nie einen gesehn, der so war, wie er?
Komisch sind die sowieso.
 
Was machen die wohl, den ganzen Tag?
Starren, gucken, gaffen?
Wenn das so ist, dann frag 
ich besser mal die Affen.
 
Ob die mich aufnehmen.
aber ist es besser, wenn ich mich
gegen die Menschen auflehn' 
 als bei ihnen zu leben, ich
 
werde sie ertragen müssen,
auch wenn ich meine Leute,
da oben missen
muss für diese Meute.
 
Warum habe ich nur,
den Stern  fallen lassen,
ich wollte ihn doch nur,
einmal säubern lassen.
 
Und schon geschah,
das Unglück,
was Gott sah 
und mich vertrieb aus meinem Glück.
 
Ein unbedachter Griff,
so schnell verliert man
alles was einen ergriff,
alles gute verlor man.
 
Wie schnell  man doch,
wenn man es nicht zu schätzen weiß,
vom Paradies fällt in ein Loch,
wo niemand einen zu würdigen weiß.
 
Wo niemand sah einen Engel,
bevor man unter sie fällt.
Und hört ihr gequengel,
das niemandem hier was gefällt.
 
Das ist also die Strafe,
für das Verlieren von einem Stern,
die Tausend-Jahre-Strafe
nennen wir Engel sie, doch diese sind mir nun fern.
 
Und der Engel weinte,
die Menschen begriffen nicht, warum,
nur ein kleiner Junge, weinte
mit dem Engel, denn er wusste, warum.
 
Es war der Stern,
in andrer Gestalt, Sie verstehen,
denn, als Stern,
darf man nicht verloren gehen. 
 
So waren beide auf der Erde
und liefen durch die Welt,
um bei einer Herde Pferde,
unterzukommen, denn auch sie waren nicht von dieser Welt.
 
Wer also eine der Herden,
welche laufen zwischen Feldern, 
sieht mit den allerschönsten Pferden,
weiß, dass diese besteht  aus Engeln und Sternen.
 
(c) Sophie-Luise Lang 26.11.05 
 
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.11.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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