Angie Adams

Gedanken zur Weihnachtszeit

 
 
Es herrscht reger Weihnachtsverkehr
Die Geschäftswelt freut sich sehr.
Und schaue ich mich mal so um
Da laufen Menschen hektisch rum
Mir fehlt das Lächeln was sie nicht tragen
Was ist nur los an diesen Tagen?
Wo früher man den Duft gerochen
von Weihnachten und ausgesprochen
die Freude, die man hat gefunden
Man saß vereint in frohen Runden.
 
Wie war man froh den Mandelkuchen
und auch den Apfel zu versuchen.
Die Oma gab mit bunter Schürze
dem Spekulatius noch die Würze.
Haben wir erst den Teig entdeckt
wurd´ die Schüssel ausgeschleckt.
Sie war auch nicht immer gut die Zeit
Jedoch die Menschen waren bereit
den Armen und denen in Einsamkeit
Ein Stück Weihnacht geben, ein Fest ohne Streit.
 
Vor Erwartung fast verrückt
Die Nase am Fenster platt gedrückt
Da war der Heilige Abend ein Traum
Mit den Gaben unterm Tannenbaum.
Heut träumt jeder nur von Profit und Sieg
Selbst in der Nachbarschaft herrscht Krieg.
Ich sah sie an die Menschen heute
Hart und verbissen schau´n manch Leute
Volle Taschen, dick und viel
Ist das der Weihnacht neues Ziel?
 
 
Mit dem Spielzeug erfreute man sich manch´ Jahr
Bis wirklich dann kaputt es war,
Heut liegt´s vom Tannebaums Verstecke
nach einer Woche in der Ecke.
Weil es laut Werbung schon veraltet
und der Geschäftsmann neu gestaltet
was man demnächst ja wirklich braucht
So ist manch Kindertraum verraucht.
Die Eltern besorgen schon für die Kleinsten
Markenkleidung nur vom Feinsten
 
Weil man es ja nicht verantworten kann
das andere denken: Ist ein armer Mann,
der mit Frau und auch mit Kind
so recht doch zu bedauern sind.
Tut mir allein das Herze weh
wenn ich heute dann so seh
was wurde aus der Weihnacht nur
Ist diese heute Freude pur?
 
Vielleicht bin ich ja Träumerin
und suche wieder nach dem Sinn
Ich bleibe bei dem Grundgedanken
Hoffe nur, es lösen sich die Schranken
in allen Köpfen allen Hirnen
ein leuchtend Beispiel an den Gestirnen
das die Zeit kommt irgendwann
und wieder richtig Weihnachten werden kann.

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