Alexander Krause

Partytime

 

Die Vergangenheit legt ihre Schatten nieder

Und betäubet meine Glieder

Es war ein lang vergessner Weg

Auf dem mein Geist sich nun bewegt

 

Getroffen ich ein Wesen fein

Ging mit ihm in den Wald hinein

Den finstren, bösen, alten Wald

Ein frischer Wind, mir wurde kalt

 

Das Wesen sich bewegte schnell

Um seinen Körper war es hell

Den Wald durchquerte ich im Flug

Als wäre er nur Schein und Trug

 

Der Himmel blau, der Rasen grün,

am Wegesrand die Rosen blühn.

Im Morgenrote Vögel singen,

Die Häschen auf dem Feld rumspringen

 

Das Wesen auf einen Baum sich pflanzte

Und des Klanges der Natur her tanzte

Feierte von früh bis spät

Bis die Sonne untergeht

 

Als die Sonne dann verschwunden

Hab ich das Wesen erst gefunden

Im hohen Gras da lag es ja

Ich fragte mich was macht es da

 

Das Wesen lag alleine dort

Das helle um ihn rum war fort

Nur eine Kreatur der Nacht

Wie hatte er das bloß gemacht

 

Als ich dem Wesen näher kam

Ein Duft von Alkohol vernahm,

Man hat es meilenweit gerochen

Das Wesen ist zusammgebrochen

 

Da hilft nicht mehr der Weg zurück

Allein und ohne Glück

Vergraben ich das Wesen hab

Am Hügel nun ein Säufergrab

Januar 2003Alexander Krause, Anmerkung zum Gedicht

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