Sandra Pulsfort
Ein golden Ring voll Einsamkeit
Trotz Verbundenheit der Ringe
bin heimatlos ich oft allein.
Suchend nach dem Sinn der Dinge,
schweige ich der Füße Schlinge,
denn Stillstand schwingt des Kreisens Bein,
bejaht ganz laut mein stummes Nein.
schaut mir mein Blick stets blind beäugt,
trotzdem lässt er mich umzargen,
säumt mich ein mit Unbehagen,
weil feiger Mut mein Handeln säugt,
spurt dir mein Nacken tief gebeugt.
in Seufzern tief aus meinem Mund,
denn Dramatik voll von Reue
schreit selbst aus der stillsten Treue.
Es denkt mein Geist statt vorwärts rund
und lähmt mir meine Lippen wund.
sperrt lügend ein, ist schlangenglatt
und mein Hoffen, das verziegelt,
sich in jeder Träne spiegelt,
ist dieses Darbens ja so satt,
weil meine Völle Hunger hat.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.12.2005.
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