Anja Wassmer

Mein Herz

 
 
Damit ist es vielleicht nur die halbe Wahrheit was ihr von mir hört,
aber meld mir du wenigstens wenn’s dich ernstlich stört.
Ich brauche niemanden der sich an dem Zustand weidet so wie ich mich gerade fühle,
Wärme ist mein Bedürfnis nicht diese verletzende Kühle.
Und du willst mir sagen können wo der Horizont ist?
Wie denn wenn du mein Ende bist?
Ich habe meinen Namen schon längere Zeit vergessen,
ich bin irgendeine Tochter aber ich weiss nicht wessen.
Mich hat es auch zu Tränen getrieben dich sterben zu sehen,
du warst meine Verbindung und trotz meiner Liebe musstest du gehen.
Ich versuche wirklich mit Kinderaugen zu sehen,
das könnte mir helfen darüber zu stehen.
Aber diese Seele tut so weh,
das es unerträglich bleibt wenn ich so auf mich runterseh`.
Nur leider können nicht alle wahrnehmen wo das bleibt,
das innerste, das tiefste, was zu Tränen treibt.
Ich kann mich nicht verletzen,
ich kann nicht mal ablegen was andere an mir schätzen.
Und wer soll mich jetzt noch retten?
Ich bin ein sterbendes Tier das vergisst zu atmen,
vielleicht bin ich einfach schon zu müde um auf was anderes zu warten.
Ich wünsche mir einen Garten aus Leben,
mit tausend Bäumen die mir Nahrung geben.
Ein grüner Palast bestehend aus dem was du hast.
Vollkommen mit Köstlichkeiten der Existenz,
gewachsen aus dem letzen Stern der noch glänzt.
Gewissermassen mein Abschied von jeglichen Gefühlen die keiner mehr sieht.
Warum durchbohrst du nicht mein Herz welches du gütig nennst?
Ich bitte dich es zu tun solange du noch kannst.
                          -
Nun ist es also doch zuende,
und ich bin dir dankbar für diese Wende.
Es können alle stechen und schreien,
ich lasse es einfach durch mich durch,
und es wäscht mich rein.
Jeder kehrt irgendwann einmal wieder zurück, heim,
ich kann diesmal nicht mehr dabei sein,
denn meine Mauer war einfach zu klein.
 
 
By Anja - Verouschka
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.01.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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