Lydia Windrich

Emanzipation

              

Endlich darf ich aufrecht stehen, auch vor den Männern darf ich gehen
und selber denken,  darf ich auch  ach was bin ich jetzt doch schlau. 
 Schmuck und Geschmeide darf ich mir endlich selber schenken. 
 An meine eigene Kariere denken, das Auto selber lenken,
den Ölstand prüfen, selber tanken und  beim Reifen wechseln, 
                mir die Hände alleine schmutzig machen. 

Endlich brauch ich nicht mehr warten, darf mir die Türen selbst aufmachen.  Zur Garderobe darf ich selber gehen, um meinen Mantel abzugeben,
auch selber in  der Schlange stehen, um mein gute Stück wieder zusehen.
Nicht nur meine  Nägel darf ich feilen,  schleifen und lackieren,
nein auch die Wohnung  darf ich jetzt endlich selbst, renovieren. 

All diese schönen Dinge,  auch putzen kochen  waschen
darf ich nun mit einem fröhlichen Lachen machen,
denn seit der Emanzipation darf ich das alles selbst                     und freiwillig tun.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.01.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Köln, 1625: Der erzbischöfliche Generalvikar rettet die fallsüchtige junge Christina vor einer Steinigung durch den Pöbel und bringt sie ins Kloster Santa Klara. Doch anstatt Sicherheit zu erfahren, wird Christina Zeugin von Teufelsaustreibungen, sittlichem Verfall und unaussprechlichen Verbrechen. Ihr gelingt die Flucht, doch sie gerät in ein Ränkespiel der Mächtigen, in dem sie alles verliert außer ihrem Leben. Sie beschließt, sich zu rächen indem sie sich selbst der Hexerei anklagt. Unter der Folter bezichtigt sie alle Hochgestellten Kölns, die ihr jemals begegneten. Und die Stadt beginnt vor ihr zu zittern.

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