Carno Karwinski

In ewiger Erinnerung

 
Onkel Kurti ist gegangen
Betroffenheit am offenen Grab
Trauer in den Stimmen
Tränen in den Augen
Hilfsbereit und nett und lieb
In ewiger Erinnerung
 
Salbungsvolle Worte fallen
Ein lieber Mensch
Viel zu früh ist es gewesen
War immer für die Anderen da
Kollegen rühmen diesen Mann
In ewiger Erinnerung
 
In Herzen wird er weiterleben
So lustig wie er doch war
Liebte so das Kinderlachen
Hat oft gewacht in kalten Nächten
An kleinen Betten
In ewiger Erinnerung
 
Blind konnte man vertrauen
Ruf ihn und er war da
Springt gerne ein um aufzupassen
Eltern zu entlasten
Fehlen wird er allen
In ewiger Erinnerung
 
Rotgeweinte Kinderaugen
Starren stumm hinab
Kleine Hände zitternd Blumen halten
Erwachsene versuchen zu beruhigen
Ergriffen vom Bild der Kindertrauer
In ewiger Erinnerung
 
Jahre sind seither vergangen
Am Grab steht eine junge Frau
Geschüttelt durch der Tränen Schläge
Das was er ihr hat angetan
Wird bleiben ihrer Seele…
…in ewiger Erinnerung
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.01.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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