Oliver Noß

Die Perle an der Elbe

Lauschend strömt die Elbe nieder
Durch die ewig schöne Lande
Sprudelt durch die Steine wieder
Zeigt der Welt den Landschaftswandel
Wie ein träumender Palast
Steht eine Stadt in ihren Wogen
Deren Brücken voller Bogen
Sei des Flusses liebster Gast

Oh wie schön ist dieser Orte
Voller Kuppeln, voller Höhen
Ja mir stocken jetzt die Worte
Lässt mich fast im Traume stehen
In dieser Stadt, so voller Freuden
Lässt meinen Blick mir Wunder zeigen
Deren Schönheit niemals neigen
Dem Himmelsrichter Wahrheit zeugen

So leicht wie eine Schelle
Ragt in der Ferne hoch
Eine Kirche deren Welle
Wie eine Kuppel sanft wie Tuch
Träumend lausche ich dem Flusslauf
Der seinen Geist mir mitzuteilen
Und unter uns auf ewig weilen
Nie versucht zu gehen auf

Sachte flutet nun die Elbe
Am Balkon Europas neben
Sieht nun endlich auch das Selbe
Was man mir schon hat gegeben
Malerisch erstrahlt die Sonne
Weit am fernen Horizont
Und vom roten Lichte kommt
Nun der große Glanz in Wonne

Feuersähnlich sind die Steine
Die, die Stadt auf Ewig tragen
Geben fasst dem Bilde meine
Antwort kaum zu Sicht zu sagen
Nun zeigt sich mir in roter Glut
Die volle Sonne im Tagesrande
Beinahe als ob auf Erden lande
Die Himmlische mit heißem Blut

Oh wie ist das angemessen
Habe ich dem ganzen Tage
Vollkommen die Zeit vergessen
Und nun stellt sich mir die Frage
Wer hat diese Stadt errichtet?
Wollten nicht die Steine sprechen.
Wollten sie auch niemals brechen
Was man ihnen tat verpflichtet

Oh du Perle an der Elbe
Spiegelt deine Schönheit Träume
Die mir geben ach das Selbe
Was den Menschen früher Schäume
So bist du mir wohl der Besten
Ordnung einer Tat zu geben
Diese Träume willst du wegen
Ach ich liebe dich mein Dresden

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.03.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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