Franziska Woeffler

Willkommen

Mein kleiner Enkel. sei willkommen,
bei uns hier auf der Welt.
Mit offenen Armen wirst Du aufgenommen,
bist viel mehr wert  als alles Geld.
 
Ich will Dich beschützen, so gut ich kann,
will Dich heranwachsen sehn zu einem Mann.
Will versuchen, Dir das Leben schön zu machen,
mit Geduld, Liebe und leckeren Sachen.
 
Will als Oma dasein für Dich,
wenn Du mich brauchst, dann rufe mich.
Ich werde versuchen, Dich immer zu verstehn,
will mit Dir Deine ersten Schritte gehn.
Will dasein, wenn Du zu sprechen beginnst,
will mich freuen, wenn Du ein Spiel gewinnst.
 
Will Dich mit meiner Liebe umfangen, aber nicht erdrücken,
will mit Dir abends auf die Sterne blicken.
Will Dir Geschichten erzählen und Dich lehren,
mit Menschen umzugehn und Dich zu wehren,
Tiere zu lieben, ob gross oder klein,
für alle soll ein Platz in Deinem Herzen sein.
 
Wachs nun heran, glücklich und gesund,
und Du wirst sehen, die Welt ist bunt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.03.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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