Jutta Knubel

Zufall?

Schon als ich Dich das erste Mal sah,
war es sofort um mich geschehen.
Und es war mir sofort klar,
ich möchte Dich unbedingt wiedersehen.
 
Meine Gedanken kreissten nur um Dich,
vier Wochen hatte ich Dein Bild vor Augen.
Warum, wieso, wusste ich nicht,
ich redete mir ein, es würde eh nichts taugen.
 
Durch Zufall dann ein Wiedersehen,
mein Gott, ein Bild von einem Mann.
Es viel mir so schwer einzusehen,
das ich Dich nicht mehr haben kann.
 
Ein Ehering an Deiner Hand,
Nahm mir das Interesse an Dir.
Doch bald gab es nichts mehr was zwischen uns stand,
Ihr habt euch getrennt, die Chance auf ein "WIR"...
 
Fünf Wochen sind wir jetzt ein Paar,
entdecke endlich gesunde Liebe.
Ich bin Deiner Seele so unglaublich nah,
in Deinem Arm, wie ein Kind in der Wiege.
 
Viele Zufälle führten uns zueinander,
einige Dinge sind mystisch angehaucht.
Vielleicht Bestimmung für ein Miteinander,
wo Liebe noch "leuchtet" und nicht nur "braucht"!
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.03.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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