Maria Reindl

Der Alptraum

Der Alptraum                                                                                   

 

Dunkles Licht scheint durch das Fenster.

Sie kommen bald, sie sind ganz nah.

Ich sitze in der Ecke und zittere,

aus Angst vor der bösen Macht.

Sie finden Dich,

und zerhacken Dich in kleine Stücke.

Sie kennen keine Gnade.

In der Nacht wenn es dunkel wird werden sie kommen.

Die Uhr schlägt Mitternacht

und ich höre sie schreien.

Sie lechzen nach Blut und Tod.

Es sind keine Menschen,

sie sind Satans Helfer.

Haben Engels Flügel, doch die sind schwarz,

das Gesicht zur Fratze gezogen, schmal und knochig,

die Augen leer und weiß.

Lausch, nun sind sie hier. Sie suchen mich.

Oh Gott, sie treten die Türe ein.

Sie haben mich entdeckt.

Packen mich und reißen mich zu Boden.

Ein Schwert liegt an meinen Hals.

Er holt aus, das Schwert schnellt nach unten.

AHHHHHH!!!!!!! Ich bin erwacht, öffne das Licht.
 
Dann merke ich , alles nur ein Alptraum.


 

Dieser Alptraum ist frei meinem Geist entsprungen. Habe ihn nicht selbst geträumt. Der Text ist während einer Depression entstanden. Maria Reindl, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.04.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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