Rainer F. Storm

Älle en oin Sack nei, ond druff . . .

( zur Schwarzgeld - Affäre 1999 - 2000 )
 
 
Die Politik bezichtigt man,
sie wär´ wie eine Hur´.
Einnehmend und verschwenderisch,
recht trotzig und auch stur.
 
Ganz zugeschlossen - unnahbar,
beim kleinsten Vorwurf sauer.
Dazu noch furchtbar arrogant -
Verschlagenheit auf Dauer!
 
Recht überheblich - dünkelhaft.
Verschworen und auch feige.
Wär´ in euch bloß ein bisschen Mumm -
dann suchtet ihr das Weite!
 
Doch das ist ja noch lang nicht alles,
was nicht nur mich empört.
Von Schwarzgeld und von Korruption,
hat man sehr viel gehört.
 
Ich find´, das ist ´ne Schweinerei,
was die da mit uns treiben.
Erst lügen sie ganz rigoros -
dann tun sie ganz bescheiden!
 
Jetzt ist die Karre - ich weiß nicht wo -
auf jeden Fall verfahren!
Doch keiner dieser "Grand Filous"
getraut sich was zu sagen.
 
Ich sage nichts, - ich halt mich raus,
ich brech´ kein Ehrenwort!
So schlängelt sich der Kohl jetzt durch -
Mensch jagt den Kerl doch fort!
 
Beschissen ist die Politik
und ihre "Herren" auch!
Ein Rundschlag wär´ jetzt angebracht -
sonst wird ihr Rausch zum Brauch.
 
Der eine fliegt nach Ibiza,
mit Freundin statt mit Frau!
Die andern schieben Schwarzgeld rum
und keiner weiß genau:
 
Wo kam es her, wo ist es jetzt?
Nach außen hin nur Schein.
Am besten man steckt allesamt
in einen Sack hinein!
 
Dann haut man mit ´nem Prügel drauf,
dabei ist ganz gewiss,-
dass den, den du beim Schlagen triffst,
bestimmt der Richt´ge ist!
 
So schließ´ ich jetzt den Polit - Reim,
die "Dummys" sind´s nicht wert -
dass ich mir meinen Kopf zerbrech
und meinen Tag erschwer!
 
Doch irgend einmal war´s soweit,
ich musste etwas sagen,-
denn lass´ ich alles drin in mir,
platzt sicher mir der Kragen!!!
 
 
©  rsto

Viel geändert hat sich mittlerweile in der Politik ja nicht! Übrigens: Der Sack ist noch zu gebrauchen! Herzlichst RainerRainer F. Storm, Anmerkung zum Gedicht

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