Monika Wilhelm

fresserchen

welches armes graues ding
frisst sich durch alle verse
und schluckt und beisst
und giert und leckt
schwarz auf weiss geschriebenes?
 
bücherverbrennung der modernen art?
 
warum verschwinden nicht ganze gedichte?
(ah.....nur von jörg selbst löschbar...)
(geht ja dann net *grübel*)
warum nur kommentare?
(ah...die sind durch ein kennwort löschbar...)
manchmal hunderte davon
ist wohl eine kommentarhungersnot ausgebrochen?
 
nun ja...sollt mich doch freuen....
hast mich ja voll entschlackt
bin um tonnen leichter geworden...
 
sei's drum du klitzekleines grünes zwerglein du
sag mal...warum ist deine nase so gelb?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

bitte NICHT als gedicht sehen! is nämlich keines..;-)

es musst nur einfach raus....bin nämlich sauer...

die erklärung die mir kommt...kann für mich kein technisches problem sein
ist absolut unlogisch...

wie auch immer...jetzt gehts mir besser...*g*

es fehlen nämlich mir hunderte von kommentare...in meinen 720 gedichten...der muss ja jetzt urfett sein...gell fresserchen?

oder is das jetzt das ende des baus vom turm zu babel?...die sprachenverwirrung? oder so? manipulation?

und noch etwas...hab grad entdeckt das komischerweise bei meinem gedicht "DER BÜCHER WEISHEIT" alle kommentare fehlen...da steh ich glatt jetzt auf 0 kommentare und meine benotungen zeigen, dass da doch welche gewesen sein müssten?

mal eine neue variante darüber nachzudenken......
Monika Wilhelm, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.05.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Die Autorin:

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Dem Leben entgegen von Monika Wilhelm



Zwei sensible Frauen, die sensible Gedichte schreiben. Beide schürfen tief. Da bleibt nichts an der Oberfläche. Beide schöpfen aus ihrem emotionalen Reichtum und ihrem souveränen Umgang mit Sprache. Dabei entfalten sie eine immer wieder überraschende Bandbreite: Manches spiegelt die Ästhetik traditioneller formaler Regeln, manches erscheint fast pointilistisch und lässt viel Raum für die eigenen Gedanken und Empfindungen des Lesers. Ein ausgefeiltes Sonett findet sich neben hingetupften sprachlichen Steinchen, die, wenn sie erst in Bewegung geraten, eine ganze Lawine von Assoziationen und Gefühlen auslösen könenn. Bildschön die Kettengedichte nach japanischem Vorbild! Wer hier zunächst über Begriffe wie Oberstollen und Unterstollen stolpert, der hat anhand dieser feinsinnigen Texte mit einem Mal die Chance, eine Tür zu öffnen und - vielleicht auch mit Hilfe von Google oder Wikipedia - die filigrane Welt der Tankas und Rengas zu entdecken. Dass Stefanie Junker und Monika Wilhelm sich auch in Bildern ausdrücken können, erschließt an vielen Stellen eine zusätzliche Dimension [...]

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