Frank-Peter Neumann

Armes, kleines braunes Bärchen

Kamst in unseren „schwarzen“ Wald,
Wie aus längst vergangenem Märchen.
Abgeschossen werden sollst du bald,
Weil du bewegst dich auf vier Pfoten.
Gar auf zwei, würdest du nicht abgeknallt,
Weil hier genießen Dauerschonzeit braune Idioten!
Trotzdem müsstest du auf der Hut dann sein;
Ein „böser“ Staatsanwalt tät dich gleich nehm
Und steckt dich in den Käfig rein, -
Was dir bekäm äußerst unangenehm!
Bei seinem Vorgänger vom rechten Stahl,
Könnte man das mit dir nicht machen.
Umgehend beendete jener deine Qual,
Da Büchsen nur gegen friedliche Eichhörnchen krachen!
Auf zwei braunen Beinen hättest du mehr Glück.
Sogar ein mächtiger Mann im Stuhl auf Rädern,
Wiese dich nicht in humane Schranken zurück!
Machte deine Opfer zu deinen Tätern.
„Meister Petz,“ mach es wie vor hundertsiebzig Jahren,
Geh zurück in deinen Heimatwald,
Wie deine Ahnen, die schlau so gewesen waren,
Hier wirst du auf vier braunen Tatzen niemals alt, -
Obwohl für deutsche Tierliebe du bist Symbol!
Gott sei Dank, laut News bist du schon wieder in Tirol?
 
 
© Frapenero   ( Fr. 26.05.2006 )

Gewidmet dem Braunbären Bruno der auf vier Pfoten als Tourist zu uns kam und wieder nach Hause zurück ging. Frank-Peter Neumann, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.05.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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