Dietlinde Peter

Schweigend schweben

    

Nebelschwaden schweigend schweben,

 Düsternis zieht durchs Gemüt.

Was will ich denn noch im Leben,

wenn die Liebe längst verblüht.

 

 Suchend bin ich nicht gegangen,

als ich sie gefunden hab.

Nahm mich ganz für sich gefangen,

 dass ich keinen and’ren mag.

 
 
 Dich hab ich nicht und krieg ich nicht,

und weiß es wohl, Dich gibt es nicht.

 Du Traumgespinst in blassem Licht,

 schaust traurig in mein Angesicht.

 
 
Wollt’ zu mir sich nicht bekennen,

 lag schon viel zu lang im Grab.

 Konnt’ von vielem sich nicht trennen,

 Lieb’ stand gegen Gut und Hab.

 
 
Nun steh’ ich da, wie ich gekommen,

niemand nimmt mich an der Hand.

Zeit unendlich ist verronnen,

 doch - Frühsonne scheint auf das Land.

 

 

 

 

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