In der Nacht

Wenn es heult und klingt
Im Stillen eine Eule ihr Liedchen singt
Im Dunkeln das Schloss steht leise und still
Von weitem hört man lautes Gebrüll

Ein Wolf wird es sein
Und nicht gerade klein
Ein Wehrwolf, der in der Nacht erwacht
Und mit den Menschen nur Böses macht

Auch kreischen die Fledermäuse
Alle rennen schnell in ihr Gehäuse
Man glaubt die seien Vampire
So was wie beißende Tiere

Doch die beißen nicht nur, die trinken auch Blut
Das ist für viele Menschen gar nicht gut
Die sieht man dann tot im Walde liegen
Auf den schönen weiten Wiesen

Gespenster hört man heulen
Man hört von Leuten sie hatten Beulen
Auch einen abgerissen Kopf
Essen tun sie Schnecken aus dem Kopf

Sie haben auch Fesseln mit denen sie rasseln
Draußen hört man den Regen prasseln
Die Blitze so hell wie nie zuvor
Zombies gucken Fußball und rufen: Tor, Tor, Tor

Die Zombies verwest und veraltet
Ihr Herz bereits stehen geblieben und verkalktet
Lose an einer Sehne hängen Arme und Beine
Im Kopfe alle nicht mehr ganz Reine

Die Mumien hört man stöhnen
Die können sich nicht mehr die Haare föhnen
Denn die sind gut mit Bandagen verdeckt
Auch der Rest des Körpers damit gut versteckt

Die Skelette nur noch Knochen
Da hört man kein Herz mehr pochen
Nur bei Wehrwölfen und Vampiren
Die nach Fleisch und Blut gieren

Zufrieden mit der vergangenen Nacht
Glücklich mit dem, was sie vollbracht
Gehen sie nun erschöpft zur Ruh
Und machen ihre Augen zu

Sarah Gallus 24.10.2002

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