Regina Sedelke

Ich träumte vom Leben

Ich ging über Felder im Frühjahr
 
Sah Farben
 
Die sich zaghaft
 
Den Weg ins Leben erkämpften
 
 
Sah den Sommer
 
Gebadet im Licht der Farben
 
Überschäumend vor Freude
 
 
Im Herbst sah ich
 
Farben sich verändern
 
Gesättigt vom Leben, mit dem Geruch
 
Sich zersetzender Fruchtbarkeit
 
 
Im Winter sah ich den Tod
 
Leere Felder
 
Vertrocknete Pflanzen
 
Die darauf warteten
 
Von Neuem
 
Zum Leben zu erwachen
 
 
In geheimnisvollen Wäldern
 
Kämpfte ich
 
Gegen Drachen und Ungeheuer
 
Um das, was ich liebte
 
Zu schützen
 
 
Ich fühlte die Feude
 
Über jeden gewonnenen Kampf
 
Ich siegte immer
 
 
In Vulkanen kämpfte ich
 
Um deine Liebe
 
Um meine Liebe
 
 
Um mich
 
In den schäumenden Wellen des Ozeans
 
Zu erfrischen
 
Von der Eifersucht
 
Die mich erschöpfte
 
 
Ich hörte rauschende Sinfonien
 
Trunken nach dem Leben
 
In dem ich tanzte
 
 
Um plötzlich
 
Viel zu schnell
 
Unvorbereitet
 
Widerwillig
 
Aus meinem Traum zu erwachen
 
 
Körper, von Verpflichtungen gefoltert
 
Ein Boot, von den Wellen
 
Des Lebens gelenkt
 
Ohne Möglichkeit, die Richtung zu ändern
 
 
Keine Drachen
 
Gegen die ich kämpfen konnte
 
Keine Vulkane
 
In denen ich Liebe finden konnte
 
Keine Ozeane
 
In denen ich mich erfrischen mußte
 
Von der Eifersucht
 
Die es nicht gab
 
 
Um nach einer Weile zu bemerken
 
Dass der Sommer
 
Auf den Feldern
 
Nie vergeht
 
 
Friedliche Wälder
 
Geborgenheit gebend
 
 
Auf Vulkanen stehend
 
Bin ich dem Himmel nah
 
Eingetaucht in Wolken  Herabschauend auf die Welt
 
 
In lauen Meeren bade ich
 
Meine Seele
 
Eingetaucht in die Liebe des Universums
 
 
Manchmal höre ich Stimmen flüstern
 
Ruh dich aus
 
Träume
 
Lebe
 
 
Aber ich habe Angst
 
Einzuschlafen
 
Angst zu kämpfen
 
Ich ziehe es vor
 
Mit wachen Augen
 
In dieser Welt zu leben
 
 
 
 
 
 

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Da ich der Meinung bin, dass die Kinder heute viel zu wenig lesen ( sehe ich bei meinen 11 und 13 ), habe ich mir Gedanken gemacht, was man machen könnte um dieses zu ändern.

Es ist nämlich nicht so, dass die Kinder lesen grundsätzlich "doof" finden, sondern, dass die bisherigen Bücher ihnen zu langweilig sind. Es ist ihnen in der Regel zu wenig Abwechslung und Aktion drin und ihnen fehlt heute leider die Ausdauer für einen reinen "trockenen" Lesestoff.

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