Rekele mich im Bett,
des aufwachenden Morgens,
öffne die Augen,
werd mir vom Tag etwas Energie borgen,
noch umhüllt mich der Traum
der verblichenen Nacht,
wiegt mich die Leichtigkeit ganz sacht,
im Bad dann weicht die Schläfrigkeit,
die Kleider liegen fürs Neue bereit,
schlüpf in die Wäsche
der Glückseeligkeit,
der Pullover der Hoffnung
scheint ein bisschen weit,
streif den Mantel des Lebens über,
rück den Hocker der Vergesslichkeit etwas rüber,
die Schuhe der Zukunft sind geputzt,
scheinen sie auch etwas abgenutzt.
Schlüssel, Tasche,
es ist vollbracht,
die Tür schließt sich, hat die Macht,
ich lauf los ins Ungewisse,
das Treppenhaus hat schon einpaar Risse,
renne über verwunschene Wege,
das Päckchen der Witzigkeit bewege,
Kummer und Sorgen versuchen mich zu fangen,
in meine Taschen zu gelangen,
versteck mich gleich um die Ecke,
wo ich das Lächeln wecke,
spät am Abend,
werd ich wieder in meinen Träumen liegen,
und mich in die Phantasie verlieben.