Marianne Reepen

Wer macht es schon allen recht?


Etwas für Kinder und solche, die Kinder mögen...

Eine alte Geschichte…

Als Schulkind lernte ich sie kennen. Sie stand im „Deutschen Lesebuch.“
Sehr viele kann ich nicht mehr nennen. Es stand darin so mancher Spruch.

***

Auf „Reisen“ waren Vater - Sohn,
mit einem Esel oder Pferd,
und einer ritt auf seinem Rücken.

Es kam ein Mann daher und sprach: ( es war nicht gerade zum Entzücken)
Ei sieh’ doch an! Hoch auf dem Reittier sitzt der Mann,
der schwache Junge geht zu Fuß, dies sicher man doch ändern muss.“

Der Mann - der sich bislang genügt-
steigt ab, weil er sich fühlt gerügt.
Der Sohn steigt auf und ist vergnügt.

Ein ANDRER kommt des Wegs daher, DER ruft ganz laut:
„Da schaut mal her, der Junge sitzt, lässt Alte schnaufen-
betagter Vater, der muss laufen!....

Nun steigen in den Sattel BEIDE.
Schaut! Das ist eine Augenweide.
Das Tierlein schnauft, weiß kaum warum
und spürt die Last, die wirklich dumm.

Ein Dritter kommt des Wegs daher und denkt, da läuft doch etwas quer,
kann sich die Worte nicht verkneifen und spricht: „Wer kann denn das begreifen?
Das arme Tier! - ZWEI sitzen drauf!“ (Er schreit’s und regt sich mächtig auf.)

Die beiden Reiter, nicht sehr munter,
sie steigen nun vom Ross herunter,
und beide schreiten nebenher.
Zum Glück ist noch nicht viel Verkehr.

Das Pferd, es denkt: „Wie schön, wie fein!“ Doch noch nicht enden sollt’ die Pein.
Ein Letzter ruft: „Ein starkes Pferd! - Könnt ihr nicht reiten? - Wie verkehrt!“

Fazit der Geschichte-

„Es allen Menschen recht getan,
ist eine Kunst, die keiner kann.
 

Anm. zur Geschichte...

Das "PFERD " kann auch ein "ESEl"gewesen sein.
DIESER "kleine Unterschied" ist mir leider entfallen:-)

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.07.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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