K.N.Klaus Hiebaum

g e (h) S C H L E C H T

 
 
geSCHLECHT
 
Ich weiß, ich bin männlichen Geschlechts, aber was sollte daran wohl schlecht sein?
Etwa die geSCHLECHTsorgane?
Oh nein, Ich bin Gott dankbar dafür, ich freue mich.
Es ist wunderschön ein Mann zu sein und dieses Mann sein spüren zu dürfen, mit all seinen herrlichen Gefühlen.
 
Wer hat mich als Mann erschaffen , wer hat mich so gewollt, noch ehe ich im Mutterleib Gestalt annahm? GOTT! Und ER wollte absolut nichts Schlechtes für mich!
Wie konnte es zu dieser komischen Wortverdrehung kommen?
Eigentlich müsste es „geGUT“ heißen, und „GehWUNDERBARorgane“.
Sowohl für mich, für uns Männer, als auch für die Frauen.
Für beide ist es unendlich wichtig, dass wir uns unserer Besonderheiten und Eigenarten bewusst sind und uns von ganzem Herzen darüber freuen.
Sind sie doch von Gott gemacht und gewollt! ER will, dass wir Freude haben an unserem Leben, an unserem Sein!
Tausende Male sagt ER in SEINEM WORT: Freuet euch! Freuet euch alle Zeit! Ich will, dass eure Freude vollkommen sei!
In erster Linie bedeutet dies, wir sollen uns unseres Mensch seins erfreuen und dies heißt auch an unserem Frau oder Mann sein!
 
Manchmal hat es den Eindruck, als hätte dieses Wort <Geschlecht> die (kath.) Kirche erfunden, denn wie viele Jahrhunderte hat sie uns gelehrt, dass alles was mit Sex und Geschlechtsorganen zu tun hat, schlecht und Sünde sei und unrein.
Wie viel junge Menschen hat sie dadurch in Selbstverachtung, „Ungnade“ und Probleme gestürzt, weil mit dem Heranwachsen in der Pubertät plötzlich unkeusche, unreine ungute also SCHLECHTE geSCHLECHTliche Gefühle und Gedanken wach wurden.
Heute, in unserem aufgeklärten Zeitalter, wundert sich die Kirche, wenn ihr Jugend und Eheleute den Rücken zukehren und sich nichts mehr in ihr „GE-so-wunderbar-leben“ dreinreden lassen.
Zugegeben, dass heutzutage manches (Werbung u. dgl. m.) übertrieben sexualisiert ist, aber ist dies nicht vor allem eine Gegenreaktion und der normale Pendelausschlag in die Gegenrichtung, als Folge von Einseitigkeit?
 
Ich möchte jedem Jungen, jedem Mädchen zurufen: „Freu dich deines geschlechtsspezifischen Mensch-seins! Lebe und erlebe es als wunderbares Geschenk Gottes, dann wirst du auch verantwortungsvoll damit umgehen können!“
Auch Jesus hat sein Geschlecht gespürt und wahrgenommen wie jeder normale Mensch (Mann) – war ER doch „in allem uns gleich (außer der Sünde) und ER ist nicht als Eunuch oder Neutrum auf die Welt gekommen!
Auch wenn die Kirche IHN und mit ihm alle Priester und Ordensleute, uns gerne als solche präsentieren möchte.


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