Georges Ettlin

Du träumst und schaust woanders hin

 
 
 
Du wandelst nur noch schlafend hier auf Erden...
willst Du jemals glücklich werden?
 
- Träumest, weil die Welt so seltsam wird -
 
Oben gehen wohl die Wolkenherden
doch Dich, oh Mensch, bewacht kein Hirt !
 
In der Ferne schallen Krieges-Lieder,
und Du verträumst Dein Leben lieber...
 
Denn streiten tun die Menschen oft und lang !

Es weint die Lerche, die einst Liebe sang :
Du lauschest nicht und hörest nicht des Jammers Klang !
 
 
***
 
 
c/G.E.
 
 

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