K.N.Klaus Hiebaum

R E I S E um den W E L T B A L L _________+ ________Zermatt

 

Reise um den Weltball

 
 
Endlich daheim!
So lange um den Weltball gereist
und nun habe ich das Gefühl
alles dreht sich um mich
die Familie, die Freunde, die Nachbarn
die Arbeitskollegen, die Journalisten
 
Alles kreist
um meinen Urlaub
um meine Reise
um mich
 
Langsam gewinne ich den Eindruck
ich stehe im Mittelpunkt
die Ganglien kreisen um meinen Kopf
die Aorta dreht sich um mein Herz
die Gedärme umschlingen mich
 
Die Welt kreist um mich
ich wollte sie mir einverleiben
nun hat sie mich verschlungen
das ist ihre Antwort
 
Ich bin verwirrt
komme mir vor
wie ein Globetrottel
Ich brauche
nichts wie Ruhe
damit
ich mich wieder finde




 
IX,    17

                           Z E R M A T T

autofreier Kurort
 
Die 4oooer     Teil   2  
 
Nun zum Höhepunkt meines Lebens, vom Meeresspiegel aus gemessen.
Einer meiner Kollegen vom Bergrettungsdienst, mit dem ich schon verschiedenste Touren unternommen hatte, war Bergführer.
Er hatte von einer rüstigen Mittvierzigerin die Anfrage erhalten, eine Woche lang in Zermatt Gipfeltouren zu führen. Auf der Wunschliste stand natürlich das Matterhorn an erster Stelle. D. kannte seinen Gast schon von früheren Touren und so hatte er diesbezüglich keine Bedenken.
 
Trotzdem wollte er in der Freizeit nicht ausschließlich mit dieser Frau zusammen sein und so vereinbarte er mit ihr evtl. noch jemanden mit auf Tour zu nehmen. Außerdem ist es für Gletschertouren ohnehin viel besser, wenigstens zu dritt zu sein. Hab mich dann riesig gefreut, dass seine Wahl auf mich fiel und zwar als Kollege, nicht als zahlender Gast. Mit Begeisterung sah ich dieser Woche entgegen, hing doch seit Jahren neben meinem Bett ein großes Kalenderfoto vom Matterhorn im Sonnenaufgang. Je nach dem wie ich das Nachttischlämpchen drehte konnte ich das „Erglühen“ von der Bergspitze abwärts imitieren.
 
Endlich war es so weit. Die Rucksäcke waren gepackt und im Auto verstaut und los ging's Richtung Bodensee, wo wir dann den deutschen Gast „aufgabelten“ und in die Schweiz weiter fuhren.
 
Zermatt ist ein autofreier Ort. Sämtliche Besucher und Gäste müssen einige Kilometer vorher ihr Auto parken und mit der Schmalspurbahn „einreisen“. Dort gibt es nur Pferdekutschen und eine Menge von batteriebetriebenen Taxis und Gepäckwägen, wie man sie sonst auf den Bahnhöfen findet, diese schlängeln sich durch die Straßen zu den vielen Hotels.
 
Was ich sehr positiv empfunden habe war, dass es hier keine riesigen Betonklötze gab, sondern dass auch die größten Hotels in einem Landhausstil mit viel Holz und schrägen versetzten Dächern gebaut waren. So passte alles gut in die Landschaft, gliederte sich ins Gesamtbild, ohne die protzigen Projekte von Architekten, die sich auf Kosten der Umwelt beweisen müssen, dass sie etwas besonderes und dementsprechend „ausgefallenes“ sind.
 
Ich allerdings bin kein Freund von Luxus und Noblesse und so verzog ich mich mit meinem Schlafsack an den Ortsrand in eine kleine Heuscheune. Schließlich bekam ich den Aufenthalt ja nicht bezahlt, wie mein Freund. Und hier eine Woche zu buchen und das Lager in den Hütten zusätzlich zu bezahlen, das war bei dem damaligen Wechselkurs vom Schweizer Franken zur Italienischen Lira...ein kleines Vermögen.
 
 
IX,     17
 
L I E B E   ist . . .
gemeinsam GEHEN
und autofreie Romantik genießen

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.09.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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