Hans-Werner Kulinna

Ich wünsche dir nicht den großen Engel

Ich wünsche dir nicht den großen Engel,
der dich umarmt,
wenn dir die Wärme fehlt.
 
Ich wünsche dir nicht den großen Engel,
der dir Mut macht,
wenn du dich nicht traust.
 
Ich wünsche dir nicht den großen Engel
mit Seelenohren nur für dich,
wenn niemand dir zuhört.
 
Ich wünsche dir nicht den großen Engel,
der dir zulächelt,
wenn dein Gesicht dunkel ist.
 
Ich wünsche dir nicht den großen Engel,
der dich auf Händen trägt,
wenn niemand in dir wohnt.
 
Ich wünsche dir nicht den großen Engel,
der leuchtet,
wenn dir das Licht fehlt.
 
ich wünsche dir nicht den großen Engel,
der dich leicht macht,
wenn große Sorgen auf dir lasten.
 
Ich wünsche dir nicht den großen Engel,
der dir Trost zuspricht,
wenn Leid dir begegnet.
 
Ich wünsche dir den kleinen Engel.
Er hat Zeit,
sei dankbar, dass du ihn hast.
 
Hans- Werner Kulinna
 
 
 
 

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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