Sue Honig

Weihnachtszeit

 
Eine friedvolle Stille,
ein seliges Sein,
wunderbare Glorie
bei Kerzenschein.

Wie ich dich liebe,
du kalte Zeit
am warmen Ofen
Geborgenheit.

Plätzchen backen
und Tannen schmücken,
mich an Heiligabend
auf die Kirchbank
drücken.

Im Garten Weihnachts-
männer und - frauen bauen,
eine Munition Schneebälle
in der Höhle verstauen.

Dann beschenk ich jeden
mit ehrlicher Lieb,
habe einfach keinen
Sinn für Krieg.

So bleib noch bei uns,
du holde Zeit,
bis Silvester und Fasching
dich vertreibt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.11.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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