Michael Dreblow

Nacht


                                                    
                                  
                                              Nun sitz' ich hier in finst'rer Nacht,
                                              ich habe nur an Dich gedacht,
                                              ob du wohl gut behütet in deinem Bettchen liegst?
                                             
 
                                              Ob wohl des Mondes blasse Scheibe
                                              es nicht gelingt, dein Zimmer zu erhellen,
                                            hört man in der Ferne eines Hundes Bellen
                                          und das Land ist erfüllt von dunklen Gesellen.
 
                                             
                                              Schaurige Gestallten schleichen durch die Gassen
                                                auf der Suche, einen Ahnungslosen zu erhaschen.
                                      Menschenleer sind nun die Strassen,
                                            die Furcht steckt allen in den Gliedern
                                            vor den Unholden dieser Nacht,
                                              die der Mond hat mitgebracht!
 
 
                                               Doch du,  mein Kindlein,  bist wohl behütet,
                                               ein Engel wacht an deinem Bett,
                                               dass Dir kein Leid geschehe in dieser Nacht,
                                               da er über dein kleines Leben wacht! 
 

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