K.N.Klaus Hiebaum

G O L D R A U S C H

GoldRausch
 
 
Die Herbstsonne
wirft lange Strahlen
auf die weich geschwungenen Hügel
 
Im Dunkelgrün der Fichtenwälder
schießen Flammen empor
züngeln wipfelwärts
Millionen von Lärchennadeln glühen auf
Goldrausch erfasst Hügel und Täler
und meine Sinne
 
Wie gebannt steh ich inmitten goldener Wogen
Meine Blicke strecken die Arme aus
umspannen die kostbare Flut
Die Netzhaut wird eingeholt
das Gold verstaut in den Schatzkammern des Herzens
die letzten Winkel in den Ganglien werden angefüllt
 
 
Wenn die dunklen Tage kommen
schauen meine Augen nach innen
freuen sich am leuchtenden Reichtum
in meiner Seele
Niemand – kann mir dieses Gold entreißen
weder Börsencrash noch Maffia
seiner habhaft werden
 
Deshalb ist es mir kostbarer
als alles Gold in den Banken
das, - in der dauernden Gier nach mehr –
Betrug, Not und Krieg unter die Menschen bringt
Nur mein Gold macht glücklich
und schenkt zufriedenheit
 
 
 
Dies Gedicht entstand
anlässlich der schönen Wanderungen
während meines Kuraufenthalts

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