Manfred Bieschke-Behm

Verliebt sein

Am Anfang steht immer ein Traum
und doch ist der Anfang das Ende
das Ende vom Anfang.

Du glaubst
was du glauben willst
und weißt,
dass vieles anders ist.

Du meinst
dich zu kennen
und weißt doch,
dass das so nicht stimmt.

Schmetterlinge
die nicht sichtbar
lassen sich auf Blüten nieder
die nur Fantasien sind.

Zukunftspläne wachsen
in den Himmel viel zu hoch
lassen es nicht zu,
dass Wahrheit anders ist.

Nur wer sich ändert
bleibt sich treu
heißt auch
verliebt sein zu zulassen.

Ich glaube an die Liebe
an das verliebt sein allemal
wenngleich Gefühle Angst mir machen
weil Seifenblasen zu schnell platzen.

Wer kennt es nicht, das Gefühl verliebt zu sein. Wer erinnert sich nicht an seine erste Liebe? Verliebt sein, ist sicherlich eines der schönsten Gefühle die man erleben darf. Alles Reale verschwimmt, man lebt nur für den Augenblick. Schön ist es, wenn man sein verliebt sein lange festhalten kann. Wenn sich verliebt sein in Liebe wandelt ist eine Qualität erreicht, die nicht zu steigern ist. Aber auch wenn eine Liebe zu Ende geht, gibt es tausend Gründe sich erneut zu verlieben. Amor ist mit seinem Pfeil und Bogen immer unterwegs, er kann nur nicht auf Bestellung bei DIR sein. Manfred Bieschke-Behm, Anmerkung zum Gedicht

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Manfred Bieschke-Behm).
Der Beitrag wurde von Manfred Bieschke-Behm auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.12.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  Manfred Bieschke-Behm als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Nitro Xtine von Charly Wasyl



Ein geborener Nobody hat, sofern er überhaupt jemals etwas besitzt, höchstens ein Drittel von dem, was die Norm ihr Eigen nennt. Denn er hat nun mal keine Lobby und somit auch keinerlei Protektion. Steht dabei immer in vorderster Linie des täglichen Überlebenskampfes, sich dabei selbst im Wege und muss gegen tausende Dinge ankämpfen, von deren Existenz die Masse erst einmal gar nichts weiß. Für Charly stehen die Sterne bereits schlecht, als er 1950 in Düsseldorf als Sohn staatenloser Eltern geboren, die ersten Lebensjahre in einem alten Backsteingebäude heran wächst, das hinter vorgehaltener Hand der blutige Knochen genannt wird. Als staaten- und heimatlos gestrauchelter Seemann, Chaot, Loddel und Taxifahrer, begegnet er im Alter von 53 Jahren seiner Muse, in die er sich unsterblich verliebt, sie jedoch kurze Zeit später wieder verliert. Philosophierend taumelt er weiter durch den Keller des Lebens. Seine teilweise selbst erlebte Geschichte erzählt der Autor in der Gossensprache, die er gelernt hat und reflektiert damit das Leben im gesellschaftlichen Randzonenbereich. ..für viele unserer so unglaublich normalen, überschlauen Zeitgenossen, auf eine manchmal etwas vulgär formulierte Art zu schmutzig. Aber die Wahrheit ist nun einmal schmutzig.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Liebesgedichte" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Manfred Bieschke-Behm

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Sinnsprüche (Aphorismen) von Manfred Bieschke-Behm (Gedankensplitter)
Mein Kind von Sabine Müller (Liebesgedichte)
MITTELMEERSCHÖNHEIT von Christine Wolny (Natur)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen