Hartmut Pollack

Gruß vom Christkind

 
 
 
 
Gruß vom Christkind
 
Denkt euch, ich hab nicht das Christkind gesehen. Es konnte nicht vom Himmel herunter kommen. Dicke Wolken am Himmel hinderten es daran. Zusätzlich ärgerte es sich über das Regenwetter im Dezember. Mit dem Schlitten konnte es auch nicht vom Himmel herunter kommen, weil der Schnee fehlte.
Doch etwas hat es mir im Traum gesagt. Mit einer ganz lieblichen Stimme sang es mir ins Ohr:  „Ich bin immer bei euch. Wenn ihr an mich glaubt, bin ich in euren Herzen und in eurer Seele. Dann ist es wie ein festes Band zwischen mir und euch selbst. Ich fühle euch und kann euch meine Liebe schenken.“
Das Christkind sagte mir weiter: „Auch in euren Eltern bin ich. Deshalb kaufen die Eltern für mich eure Geschenke ein. Ich kann ja nicht überall gleichzeitig zu Weihnachten sein. Eure Eltern haben euch genau so lieb wie ich. Mein Herz singt vor Freude, wenn ich die Eltern von oben beobachte. Sie reden über euch ganz lieb und besprechen, wie sie die Geschenke gerecht verteilen können. Alle eure Wünsche können sie nicht bezahlen, aber sie hoffen immer, dass sie euren Hauptwunsch erfüllen können. Ihre Herzen schlagen vor Freude beim Einkaufen so laut, dass ich ein Konzert von Liebesherzen hier oben höre.“
Die Kinderherzen schlagen in der Zeit vor Weihnachten auch etwas behutsamer. Manchmal muss das Christkind lachen, weil auch die Herzen der Schlingel und der unbeholfenen Kinder so leise sind. Sie wollen doch in dieser Zeit keinen anderen Menschen verärgern. Das könnte ja beim Christkind schlecht auffallen.
Doch das Christkind sagte mir auch, dass es über das ganze Jahr bei den Kindern ist, nur reden die dann nicht so häufig über das liebe Christkind. Allein in der Weihnachtszeit erinnern sich die meisten Menschen an das Gotteskind. Leider ist das so, sagte mir das Christkind. Ihm wäre es viel lieber, wenn die Menschen die Liebe zum Gotteskind das ganze Jahr über im Herzen hätten.
Aber das Christkind freut sich doch sehr, dass die Menschen wenigstens in der Weihnachtszeit an Gott und an die Geburt des Christkindes denken. Dann fühlt es oben im Himmel, dass in den Menschen doch sehr, sehr viel Liebe steckt, selbst wenn die das oft nicht zeigen können und sehr selten darüber reden.
Denkt euch, ich habe das Christkind im Traume gesehen. Es war wunderschön, lächelte weise und schickt euch einen ganz lieben Gruß hierher. Es schaut uns in diesem Moment zu. Ich weiß das, weil es mir dies im Traume versprochen hat. Es wünscht euch und euren Eltern und allen Menschen eine fröhliche Weihnacht.
 
© Hartmut Pollack

Entschuldigt, dass ich hier eine Kurzgeschichte geschrieben habe. Automatisch bin ich auf Gedicht gegangen, nun wollte ich es nicht mehr zurück ziehen. Ich wünsche euch allen aber wirklich eine schöne und friedliche Weihnachtszeit, HartmutHartmut Pollack, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.12.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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