Hans-Werner Kulinna

Die Kerze von Betlehem

 
 
Kein Streichholz hat sie angezündet
und doch brennt sie im hellen Schein,
getragen von ganz vielen Menschen,
in unsere kalte Welt hinein.
 
Der Anfang lag in Betlehem,
ihr Licht beleuchtet tiefe Schmerzen,
denn Krieg beherrscht das ganze Land
und Trauer liegt in vielen Herzen.
 
Doch dieses kleine Licht begann,
die weite Reise anzutreten.
Und viele Menschen gehen mit.
Wer hat sie nur darum gebeten?
 
Es war der Glaube an das Licht,
an Freude, Weihnachtsglück,
den Frieden auf die Welt zu bringen
und dass die Hoffnung kehrt zurück.
 
Die Kerze hat ein schwaches Licht,
dir leuchtet sie voran.
Doch wenig nützt ihr heller Schein,
denn auf dein Herz da kommt es an.
 
Dies kleine Licht, es leuchtet nun,
es brennt nicht nur bei mir.
Das Friedenslicht von Betlehem,
es scheint jetzt auch bei dir.
 
Nun macht die Kerze ihren Weg
und wandert fort und fort
und wenn es wirklich alle wollen,
brennt sie an jedem Ort.
 
So füllt das Licht von Betlehem
dein Haus mit Gottes Strahl.
Er hat sein Kind zu uns geschickt,
dass Weihnacht werde überall.
 
© H.W.K.
 
Anmerkung:
Heute und in den nächsten Tagen wird das kleine Licht aus der Grabeskirche zu Betlehem in die ganze Welt hineingetragen. Viele Menschen sind daran beteiligt, es weiterzuschenken. Welchen Stellenwert wird dieses kleine Licht in den Nachrichten dieser Welt haben? Doch - es liegt nicht an den Reportern und Kameraleuten. Es liegt an dir.
 
 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Hans-Werner Kulinna).
Der Beitrag wurde von Hans-Werner Kulinna auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.12.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Höllentrip mit Luzifer von Doris E. M. Bulenda



Der Zettel war in meinem Briefkasten ein strahlend weißes Blatt Papier. Und darauf ein großer, roter Blutstropfen. Mein Entsetzen hätte nicht größer sein können, als ich diese »Nachricht« zwischen ein paar uninteressanten Werbesendungen fand ...
Seit vielen Jahren ist sie auf der Flucht vor einem Stalker. Als dann plötzlich ihr Kater mit ihr spricht, glaubt sie zuerst, den Verstand verloren zu haben, doch er schlägt ihr tatsächlich einen Ausweg vor:
Ihre vor Jahren verstorbene Großmutter soll eine Hexe gewesen sein. Kurzerhand macht sie sich mitsamt dem Kater auf den Weg ...

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Weihnachten" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Hans-Werner Kulinna

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Das neue Jahr von Hans-Werner Kulinna (Nachdenkliches)
Weihnachten heute von Norbert Wittke (Weihnachten)
Die Meinungsänderung von Karl-Heinz Fricke (Humor - Zum Schmunzeln)